Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele: Holles Wollfärberei

In diesem Jahr werde ich euch jeden Monat einen kleinen Internetshop vorstellen, betrieben von leidenschaftlichen, künstlerischen und kreativen Menschen. Sie verkaufen dort was sie selbst erschaffen haben, liebevolle Einzelstücke und Unikate wie man sie bei keiner großen Firma findet. Ich stelle sie euch in kleinen Interviews vor und zeige euch natürlich einige schöne Stücke aus ihren Händen.
Vielleicht findet ihr in einem der Shops etwas, wenn ihr das nächste mal ein schönes Geschenk für jemanden sucht oder euch selbst eine Freude machen wollt. Ich liebe es Kleinhändler zu unterstützen und sie darin zu bestärken, mit ihrer Arbeit weiter zu machen.
Heute stelle ich euch im Rahmen meiner „Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele“ Reihe Holles Wollfärberei vor. Claudia Rumbler verkauft auf Märkten und über ihre Facebook Gruppe wunderschöne selbstgefärbte Wollstränge. Lest hier das Interview mit ihr:

Du hast bzgl. der Färberei und des Malens mit Stoffen und Seide begonnen. Wie sahen deine Anfänge genau aus?
In meiner Kindheit habe ich viel Zeit bei meiner Großmutter verbracht und ihr beim Spinnen und Verarbeiten der Wolle zugeschaut. Der Geruch von Wolle und das Surren des Spinnrades hat mich durch meine Kindheit begleitet. Ich liebe den Geruch, den Umgang mit dem Material, die Haptik und Vielfalt der Möglichkeiten.
Ich färbe und male schon seit vielen Jahren auf Stoffen und Seide. Als ich begann Wolle zu färben, begeisterte mich das Material und die Vielfalt der Möglichkeiten.
Bei der Verarbeitung verbinde ich das sinnliche Wollvergnügen mit dem kreativen Prozess des Färbens.
Es bereitet mir Freude, Dinge herzustellen und mit Farben zu arbeiten. Im kreativen Fluss zu sein, heißt für mich, im Prozess zu sein, mich immer wieder weiter zu entwickeln, neue Techniken auszuprobieren und Farbkreationen zu entwerfen.
Einige der Stränge sind nach produzierbar, andere sind Unikate. So habe ich die Möglichkeit immer wieder Neues zu entdecken um im kreativen Fluss zu bleiben.

Wie bist du dazu gekommen Wolle zu färben?
Ich bat eine Freundin mir beizubringen, wie man Socken strickt. Wir saßen gemeinsam mit Freunden in einer Runde und boten ein kunterbuntes Farbspiel. Als ich dann nach Hause fuhr hat es mich nicht mehr losgelassen. Ich begann mich mit Wolle und Färbungen zu beschäftigen und nach Möglichkeiten zu suchen meine Ideen kreativ umzusetzen.

Mit welchen Mitteln färbst du? Benutzt du bestimmte Materialien, Pflanzenteile oder ähnliches?
Ich färbe mit Säurefarben, die dem neuseeländischen Öko Tex Standard entsprechen. Zum Vorbehandeln und Waschen verwende ich nur Bioprodukte und auch das Fixieren erfolgt mit natürlichen Mitteln.

Gibt es etwas – ideell gesehen – was du mit dem Verkauf deiner Stücke bewirken möchtest?
Es ist mir wichtig, das die Wolle mulesingfrei ist, die Schafe artgerecht gehalten und die Transportwege kurz gehalten werden. Ich bin stets auf der Suche nach Garnen, die diesen Anforderungen entsprechen.
Eine schonende Verarbeitung, mit Zuhilfenahme natürlicher Mittel ist Grundvoraussetzung um die Wolle zu schonen und die Umwelt nicht zu belasten.

Hast du einen Lieblings Farbton in deiner Wollpalette?
Ich liebe Violett/Lila und Grün Kombinationen

Verarbeitest du deine Wolle auch selbst, beim stricken oder häkeln und falls ja, gestaltest du auch Dinge für dich selbst oder eher Geschenke für andere Menschen?
Ich stricke meine Färbungen auch selbst, einerseits um sie zu verschenken, als Schaustücke oder auch für mich selbst.
Es macht mir immer wieder Spaß, neugekaufte Wolle zu färben um herauszufinden, wie sich diese beim Färben, Stricken oder Tragen verhält. Die Färbungen verhalten sich bei jedem Muster anders, manche Muster werden von den Farben verschluckt, andere hervorgehoben.

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Sunday Sweets


Happiness cannot be traveled to, owned, earned, worn or consumed. Happiness is the spiritual experience of living every minute with love, grace, and gratitude. -Dennis Waitly

Nach einer längeren Pause ist mir dieses Wochenende mal wieder nach meinen Sunday Sweets. Die Idee dazu hatte ich schon vor zwei oder drei Tagen, denn die vergangenen zwei Wochen war ich zeitweise etwas mies drauf. Kraftlos, müde und allem voran seeeehr lustlos. Was hilft das besser als sich auf das zu fokussieren, wofür man dankbar ist?!

  • Vergangenes WE haben meine Mädels und ich es endlich geschafft, mein JGA-Revival zu feiern. Da wir letzten Sommer so viel Spaß hatten, wollten wir gerne nochmal zusammen ausgehen und das Tanzbein schwingen.
  • Endlich mal wieder einen Yoga-Worksohp besucht. Es ging um Ernährung, grüne Smoothies und natürlich auch um Yoga <3
  • Momentan schaffe ich es tatsächlich jede Woche mindestens 1x ins Yogastudio und das tut unheimlich gut. Es zeigen sich auch schon erste Fortschritte hinsichtlich Kraft, Gleichgewicht, Ruhe und Beweglichkeit.
  • Von meinen Mann überrschanderweise einen ganz tollen Strauß Rosen zum Valentinstag bekommen.
  • Auf dem Geburtstag einer Freundin gewesen, angegrillt, super leckeren Kuchen gegessen und mit meinem Geschenk für Freude gesorgt.
  • Ein neues Buch gefunden – Strala Yoga – mit ganz vielen bebilderten Übungsreihen. Find ich super 🙂
  • Lustige Stunden auf der Arbeit gehabt und viel gelacht.
  • Wieder einen Schritt weiter gekommen mit dem Projekt „Hausrat ausmisten“ und erfolgreich einige Sachen bei ebay losgeworden.
  • Ganz viel mit wundervollen Menschen ausgetauscht und viel Liebe bekommen.
  • Spontan meine Freundin auf der Arbeit besucht und einen netten Plausch gehabt.
  • Sonnenschein, erste Frühlingstemperaturen und Schneeglöckchen genoßen.
  • Mit den Katzen geschmust.
  • Meine tolle gebatikte Manduka-Yogatasche war gestern in der Post.
  • Dieses WE noch auf zweit weiteren Geburtstagen gewesen/eingeladen.

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Fastenzeit 2017 – 7 weeks offline

by rheabambulu.tumblr.com
 

 

Vielleicht kennt ihr das auch: Ständig erreichbar sein & fast immer online.
Oft denke ich am Ende des Tages oder wenn ich nur mal ganz kurz was online erledigen wollte: „Was ist das Internet doch für eine Zeitfressermaschine!“

Nachdem ich in den vergangenen Jahren in der traditionellen Fastenzeit zwischen Karneval und Ostern mehrfach Negativtität oder alte Gewohnheiten gefastet habe, möchte ich mein Augenmerk in 2017 auf meinen Online- und damit vor allem auf meinen Handykonsum richten.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich für meinen Teil verbringe  deutlich zu viel Zeit mit meinem Handy, genauer gesagt: Mein Smartphone.
Es ist so praktisch! Den ganzen Tag über kann ich mich mit Freunden austauschen und Kontakte aufrecht erhalten. Eben mal eine Voicemail senden ermöglicht mir schnell viele Infos weiterzugeben ohne in einem Telefonat festzuhängen. Langeweile an der Bahnhaltstelle – mal eben Mails checken und bei Facebook reingucken.
Schöne Motive und tolle Momente sofort auf Instagram mit meinen Followern teilen. Bei jedem unbekannten Wort, interessanten Tipp oder einem Einfall das Handy zücken und die Suchmaschine befragen. Immer eine Kamera dabei haben und auch immer nachsehen können, wieviel Uhr es gerade ist. So manche sich wie Kaugummi ziehende Stunde im Wartezimmer eines Arztes kann kurzweilig überbrückt werden. Timer oder Wecker stellen, Musik hören, Einkaufslisten schreiben und lesen. Und so weiter und so fort…

Doch wenn ich alle 10 Minuten versucht bin auf mein Handy zu gucken, weil ich keine Nachricht verpassen will oder nicht einmal konzentriert ein Buch lesen kann, weil ich in der Zeit mehrfach Begriffe nachschlage, Querverweise weiterverfolge etc., dann wird es irgendwann echt nervig. Während ich Filme oder Serien gucke, auf Spaziergängen, beim Sport, in der Badewanne, in der Pause auf der Arbeit, beim Einkaufen, während ich ein Buch lese… Mein Handy ist omnipräsent.
Außer Nachts, da ist es lautlos am Strom in einem anderen Raum abgelegt.

Ich wünsche mir, mich wieder unabhängiger zu fühlen. Die Ruhe und Gelassenheit, nicht an mein Handy zu denken, nicht erreichbar sein zu müssen. Wieder mit Achtsamkeit und Konzentration voll dabei sein und mich wirklich auf Dinge einlassen zu können ohne durch ständiges „aufs Handy gucken“ rausgerissen zu werden.  Daher habe ich mir vorgenommen meinen Smartphonekonsum in der 40tägigen Fastenzeit vom 01. März bis zum 15. April drastisch zu reduzieren. Dazu mein Fünf-Punkte-Plan:

Back to the Roots, oder: Schön dich wiederzusehen Armbanduhr
Ich trage seit Jahren keine Uhr mehr. Wozu auch? Ich habe ja immer mein Handy dabei und kann darauf sehen wie spät es ist. Leider verführt das natürlich zu ständigem „aufs Handy gucken“, Nachrichten von Whats App und Co bleiben nicht unbemerkt und schwupps bin ich in einen Chat vertieft oder öffne zum gefühlt tausensten Mal an diesem Tag meine Facebook App.
Daher wird mein Handgelenk bald wieder von einer Armbanduhr geziert sein.

Feste Zeiten
Ich plane mir ca. drei Mal am Tag Zeit für mein Handy zu nehmen. Morgens, am Mittag oder Nachmittag und Abends. Schließlich möchte ich meine sozialen Kontakte weiter aufrechterhalten und auch geliebte Apps wie Instagram benutzen. Ein Großteil meiner Zeit geht bisher für unkontrollierte Nutzung des Handys drauf, aber es geht mir nicht darum mein Smartphone zu verteufeln und es gar nicht mehr zu nutzen. Wie heißt es so schön: Die Dosis macht das Gift.

Infos an meine Freunde
Natürlich werde ich meinen Freunden von meinem Vorhaben berichten. Nicht, dass sich jemand Sorgen macht, weil ich plötzlich längere Zeit nicht antworte. Ich werde darum bitten mich bei wirklich wichtigen, dringenden Anliegen einfach anzurufen.

Byebye Apps
Einige Apps werde ich mindestens für die Fastenzeit – und evtl. darüber hinaus – löschen. Zum Beispiel meine Facebook App inkl. Messenger. Wenn ich wissen will was bei Facebook so passiert ist, werde ich mich wie früher an meinen Computer setzen und nachsehen. Zum Glück spiele ich nichts auf meinem Smartphone, sonst würde ich die entsprechenden Apps auch direkt mit entfernen.

Flugzeugmodus
In einigen Situationen, werde ich auf meinem Smartphone einfach den Flugzeugmodus aktivieren. Wenn keine Meldungen reinkommen bin ich gleich weniger stark in Versuchung „nur mal kurz nachzulesen“ was denn da los ist auf meinem Bildschirm.

Ehrlich gesagt, hab ich dieses Jahr ganz schön Respekt vor der Fastenzeit, denn was ich vorhabe wird mir echt schwer fallen. Ich erinnere mich noch an den ein oder anderen Tag der vegangenen Jahre, an dem ich mein Handy zu Hause vergessen hatte. Wie oft ich am Tag irgendwas nachgucken wollte, automatisch in meiner Tasche nach dem Handy gewühlt habe… Es war wirklich erschreckend und darüber hinaus wirklich unangenehm. Die Gewohnheiten sitzen tief, aber vielleicht kann ich einige davon in den bald kommenden 40 Tagen dauerhaft ablegen.

Wie immer seid ihr herzlich eingeladen, euch meinem Fastenvorhaben anzuschießen und euren eigenen Handy- und/oder Onlinekonsum für sieben Wochen zu reduzieren. Wenn ihr Lust habt meldet euch bei mir, hinterlasst vielleicht einen Kommentar, bloggt über euer Vorhaben oder nutzt wie ich in der Fastenzeit den Hasttag #7weeksoff . Denn Gemeinschaft gibt Rückhalt und Motivation.
Natürlich werde ich für euch auf Glowing Life  über meine Erfahrungen bloggen.

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Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele: Holzarbeiten & Schmuck von DarkWoodenPath

Heute starte ich mit meiner neuen Serie „Klein aber fein – Shops mit Herz und Seele„. In diesem Jahr werde ich euch jeden Monat einen kleinen Internetshop vorstellen, betrieben von leidenschaftlichen, künstlerischen und kreativen Menschen. Sie verkaufen dort was sie selbst erschaffen haben, liebevolle Einzelstücke und Unikate wie man sie bei keiner großen Firma findet. Ich stelle sie euch in kleinen Interviews vor und zeige euch natürlich einige schöne Stücke aus ihren Händen.
Vielleicht findet ihr in einem der Shops etwas, wenn ihr das nächste mal ein schönes Geschenk für jemanden sucht oder euch selbst eine Freude machen wollt. Ich liebe es Kleinhändler zu unterstützen und sie darin zu bestärken, mit ihrer Arbeit weiter zu machen.

Den Anfang macht Nina mit ihrem erst wenige Monate alten Shop DarkWoodenPath. Dort verkauft sie wunderschöne Pyrografiearbeiten, darunter Kerzenhalter, Haarforken, Tarotboxen und Runen. Darüber hinaus stellt sie verwunschenen Schmuck her und blogt regelmäßig auf dark wooden path der Blog.


Wie bist du zur Pyrografie gekommen?
Ich war schon immer ein kreativer Mensch und habe gern verschiedene Sachen ausprobiert.  Am Zeichnen habe ich mich auch schon früher mal versucht, aber mit der fertigen Zeichnung konnte ich dann meist nicht so viel anfangen. Papier ist so vergänglich, und irgendwie mag ich lieber Dinge, die man in seinen Alltag, sein Leben einbauen kann…  Als ich dann in einem Geschäft einen Brandmalkolben sah, war ich sofort begeistert. Dinge aus Holz mochte ich schon immer gern, und diese dann noch kreativ zu verschönern, schien einfach die perfekte Sache für mich zu sein.
Zu Halloween 2014 hatte ich mich dann zum allerersten mal an einem etwas aufwändigeren Projekt versucht. Das war ein Frühstücksbrettchen, welches ich für einen Swap mit Kürbissen, Fledermäusen und Grabsteinen verschönert hatte. Damals wusste ich noch nichts über die verschiedenen Holzarten, und dass man besser naturbelassenes Holz verwendet. Es war also leider ziemlich schwierig, das geleimte Holz zu bearbeiten, aber das Ergebnis gefiel mir trotzdem sehr gut, und der neuen Besitzerin zum Glück auch. In der Zeit danach habe ich immer mal wieder kleinere Sachen gebrannt, und ein Jahr später ist dann meine erste hölzerne Kerzenscheibe entstanden, wieder mal für einen Swap und diesmal auf schönem, natürlichen Holz. Das Brandmalen war trotz anfänglicher Schwierigkeiten so eine Sache, die mir einfach Spaß gemacht hat, und der ich also treu geblieben bin.
Was war es für ein Gefühl, sich selbstständig zu machen?
Auf jeden Fall ein gutes Gefühl! Auch wenn ich natürlich nur nebenberuflich selbstständig bin, ist das doch irgendwie ein Gefühl von Eigenständigkeit, Freiheit. So kann ich meine Ideen ausleben, immer wieder neues entwerfen, selbst entscheiden. Für sich selbst braucht man ja nicht so viel, und mein Umfeld kann ich auch nicht immer nur mit hölzernen Dingen beschenken. Durch den Shop habe ich eine Möglichkeit gefunden, mich kreativ ausleben zu können, und ich freue mich wirklich jedes mal, wenn ich wieder ein Stück auf die Reise schicken darf.

Kannst du dich noch an deinen ersten Verkauf erinnern?
Oh ja! Eine ganz bezaubernde Dame namens Karmindra hat eine Baumscheibe mit Yggdrasil, dem Lebensbaum, gekauft 🙂 Das hat mich unheimlich darin bestärkt, weiterzumachen, und ich habe mit total gefreut, dass du meine erste Käuferin warst! Anfangs war ich mir noch sehr unsicher mit dem Shop, alles war so neu. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, es macht wirklich Spaß. Ein wenig Stress und Grübelei am Anfang gehören wohl einfach dazu.
(Anmerkung der Redaktion: Die Baumscheibe war ein Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin, obwohl ich sie am liebsten selbst behalten hätte)


Gibt es etwas – ideell gesehen – was du mit dem Verkauf deiner Stücke bewirken möchtest?
Es wäre schön, wenn sich wieder mehr Menschen mit der Natur verbinden und zurück besinnen würden, einfach ursprünglicher leben würden. Heutzutage muss ja immer alles schnell gehen, oftmals fehlt einfach die Zeit für sich selbst. Dabei hat fast jeder einen Wald oder eine schöne grüne Wiese in der Nähe, einen Platz, an dem man sich entspannen und zu sich kommen kann. Ein kleines Ritual im Freien ist natürlich am besten, aber das geht leider nicht immer. Zuhause kann man sich auch einen ruhigen Moment für sich selbst nehmen, sich sammeln, und vielleicht seine Wünsche formulieren. Und wenn meine Stücke dabei helfen können, ist mir das schon sehr viel wert. In der Natur kann man so viele kraftvolle Symbole finden, nur leider sind wir oft zu sehr im Alltag gefangen, um sie wahrzunehmen. Ich finde den Gedanken schön, darauf aufmerksam zu machen und ein wenig von der Magie einzufangen und weiterzugeben.

Gibt es ein Lieblingsstück, dessen Verkauf dir schwer fiel oder was du am liebsten selbst behalten würdest?
In jedes Stück fließt viel Zeit und Liebe, ich versuche jedes einzelne Teil so zu machen, als wäre es für mich selbst. Es fällt mir also eigentlich immer schwer, mich von einem Teil zu trennen. Aber da gibt es zwischendurch immer mal das ein oder andere Stück, an dem ich besonders hänge… Vor einiger Zeit habe ich eine Kerzenscheibe mit Waldtieren verkauft, da fiel es mir schon etwas schwerer. Aber wenn sich der/die neue Besitzer/in freut, freu ich mich auch.


Würde ich in deiner Wohnung Pyrografiearbeiten finden, die du für dich selbst hergestellt hast?
Ja, so ein paar Sachen gibt es hier in unserem Häuschen. Eine hölzerne Box für meine Tarotkarten hatte ich mit dem Auryn aus der „Unendlichen Geschichte“ verziert, dann gibt es da noch eine Yggdrasil-Kerzenscheibe, welche man immer zur kalten Jahreszeit auf unserem Wohnzimmertisch findet. Meinen kleinen Schreibtisch im Wohnzimmer hatte auch mal irgendwann mit den Mondphasen verschönert, und ganz zuletzt ist da noch der „Baumbart“ entstanden, der jetzt bei uns an der Wand hängt. Aber ich denke, dass da noch das eine oder andere Teil dazu kommen wird.

Hier findet ihr Ninas Etsy-Shop DarkWoodenPath.

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2017 – Wünsche, Pläne, Vorsätze

Ein frohes neues Jahr all meinen lieben Lesern!
Vor uns liegen 365 neue Tage, gefüllt mit Abenteuern, Magie und Wundern. Schon Vorsätze gefasst? Ich habe mir wie immer ein paar Gedanken gemacht, was ich verglichen mit dem Vorjahr noch ausbauen, verändern oder vertiefen möchte.

Minimalismus & Sparen
Im Fokus steht in diesem Jahr für mich auf jeden Fall das Thema Minimalismus und Geld sparen. Im Jahr 2016 hatte ich im Frühjahr die Detox your Life Challenge gestartet und dabei mächtig ausgemistet. Leider hat sich schon wieder allerhand Kram angesammelt und ich denke stark darüber nach, meinen Konsum in diesem Jahr herunter zu schrauben. Das bedeutet mehr selbst machen, weniger unnötigen Kram kaufen, erneut aussortieren, mich auch um vernachlässigte Räume wie zum Beispiel unseren Keller kümmern. Darüber hinaus will ich auch meinen Handy Konsum überdenken und eventuell eine Art Fastenzeit einlegen, in der ich mein Handy nur noch sehr beschränkt nutze, zu festgelegten Tageszeiten oder wie auch immer. Über die Details habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Stichwort: Mehr offline!
Kakebo ist ein weiteres Stichwort im neuen Jahr – eigentlich nur ein japanisches Wort für das gute alte Haushaltsbuch. Damit habe ich mich schon des Öfteren eher erfolglos herumgeschlagen, will dem Ganzen aber noch einmal eine neue Chance geben. Schließlich gehört sparsam sein auch zu meinen neuen Vorsätzen, nicht zuletzt weil ich im letzten Jahr meine Stelle reduziert habe und nun ansteht, mit weniger Geld zu haushalten.

Selbstliebe
Wundervolles Thema und natürlich ein Dauerbrenner. Im vergangenen Jahr konnte ich richtig stolz auf mich sein, denn ich habe mich in vielerlei Hinsicht sehr gut um mich gekümmert. Dies möchte ich in diesem Jahr gerne fortführen und noch intensivieren. Gesunde Ernährung spielt wie immer ein Thema, mein Mann und ich starten heute wieder mit dem Zuckerverzicht und ich hoffe, diesen dieses Mal noch konsequenter und vor allem länger etablieren zu können. Die ersten Karten fürs Yogastudio sind schon hier, der Entsafter wird entstaubt und frische, natürliche Nahrungsmittel finden ab sofort wieder Zugang zu meinem Verdauungstrakt. Letztes Jahr habe ich einige tolle Erfahrungen mit Saftkuren gemacht die ich in diesem Jahr gerne wiederholen möchte. Ich freue mich schon darauf mich wieder mehr zu bewegen, aber auch darauf weiterhin gut für mich zu Sorgen indem ich mir wirklich Zeit für mich nehme. Weg vom Freizeitstress, hin zu mehr Ruhe und Entspannung.

Ich freue mich auf das vor uns liegende Jahr und bin gespannt, was mich erwartet.

2016 loslassen & dankbar sein

Ganz meiner Tradition folgend, gibt es einen Jahresrückblick. Wie im letzten Jahr, habe ich mich dabei an den Fragen von Leonie Dawson orientiert.


Welche Träume konntest du umsetzen/sind in Erfüllung gegangen?
2016 stand für mich eindeutig unter dem großen Stern der „Veränderung“. Vieles davon sind tatsächlich Träume die sich erfüllt haben. Allem voran natürlich unsere wunderschöne Hochzeit im Sommer. Darüber hinaus habe ich zwei neue Orte bereist, denn wir unsere haben Flitterwochen in der Bretagne verbracht und waren erstmals in Cornwall. Da ich eine leidenschaftliche Weltenbummlerin bin, ist jede Reise ein erfüllter Traum. Unerwartet tat sich noch in unseren Flitterwochen ein Jobangebot für mich auf. Seit November habe ich eine neue Stelle, die auch noch alles erfüllt was ich mir von meinem Job erträume. Im Sommer habe ich Iron Maiden in Berlin live gesehen – wovon ich schon seit meiner Jugend geträumt habe. Um das Fass zum Überlaufen zu bringen wäre da natürlich noch mein Herzensprojekt, der Rising Women Tribe den meine Freundin Ravena und ich dieses Jahr ins Leben gerufen haben. Vielleicht sollte ich 2016 einfach das Jahr der erfüllten Träume nennen?!?

Welche Erfolge kannst du verbuchen und was hast du aufgeben müssen?
Ich habe meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie sehr erfolgreich abgeschlossen, habe mich zur Entspannungstrainerin ausbilden lassen und mich bei der Bewerbung auf meine jetzige Stelle durchgesetzt. Dieses Jahr habe ich so viel abgenommen wie seit 12 Jahren nicht mehr, eine grandiose Hochzeit geplant und gefeiert, zusammen mit meinem Mann zwei Monate lang auf Zucker verzichtet und dadurch viel gewonnen und gelernt. Nach vielen Jahren habe ich mich getraut und mir Dreads erstellen lassen, habe Ariel Yoga getestet und für mich entdeckt, mich beim klettern gesteigert, einiges genäht und meine Skills an der Nähmaschine verbessert. Nach sehr langer Zeit habe ich den Mut gehabt mich von jemandem zu lösen, dafür habe ich 2016 neue, wunderbare Menschen kennen und lieben gelernt. Außerdem habe ich erfolgreich die Detox yor Life Challenge durchgezogen und mächtig ausgemistet.
Leider habe ich mich nicht wie geplant zur HP Prüfung im kommenden Frühjahr angemeldet. Der Garten lag wieder etwas brach, obwohl ich dort dieses Jahr wieder mehr tun wollte.

Ich habe mich verändert durch…
Unsere Hochzeit – irgendwie verändert einen das schon. Mal wieder habe ich viele Ängste überwunden und mich intensiv mit einigen meiner Schatten auseinander gesetzt. Sehr bewegend war in diesem Jahr auch mein Südengland Aufenthalt und damit verbunden mein Bad in der White Spring.


Was war das schönste Ereignis, woran wirst du dich zurück erinnern?
Wie man sich wohl denken kann – unsere Hochzeit. Aber darüber hinaus gab es so viele weitere, wunderschöne, intensive Momente <3 Die Landschaften Cornwalls und der Bretagne, mein Junggesellinnenabschied, Besuche in meiner Herzensheimat Hessen, mein Lieblings-Song von Iron Maiden live, die Tage in Berlin mit meinem Liebsten, Besuche bei Freunden, Wiedersehen von Verwandten, Frühstücken mit Freundinnen, mitreißende Konzerte, Potsdam besuchen, unser Ritual im Bodmin Moor…

Welches Buch oder welchen Film kannst du auf dem Jahr empfehlen?
Am meisten und nachhaltigsten bewegt hat mich das Buch „Heilung im Licht“ von Anita Moorjani
Eine tolle Romanreihe in diesem Jahr war die „Mara und der Feuerbringer“ Trilogie
An einen explizit tollen Film kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern, ich habe dieses Jahr vorzugsweise Serien geguckt.


Woran musst du noch arbeiten?
Mich nicht selbst zu sabortieren.

2016 hat mir die Gelegenheit gegeben…
Mich meinen Schatten zu stellen, neues auszuprobieren, viele Neuanfänge zu wagen, Veränderung zu leben, mich aus alten, schädlichen Bindungen zu lösen.

Ich bin glücklich und stolz…
Dieses Jahr so viele meiner Träume erüllt & gut auf mich geachtet zu haben.

Welche Aussicht hast du im Jahr 2017?
Die Arbeit mit dem Rising Women Tribe geht richtig los, darauf freue ich mich wie bolle. Ich habe einige Ideen für den Glowing Life Blog. Natürlich werde ich wieder viel reisen, unterem anderem verschlägt es mich endlich wieder nach Irland. Dort werden wir ein sicherlich wundervolles Handfasting im Kreis unserer engsten Freunde feiern. Dank einem super tollen Weihnachtsgeschenk startet das neue Jahr wieder mit Yoga. Mein Mann und ich werden uns ab dem 1.1. wieder an zwei komplett zuckerfreie Monate wagen und wenn ich genug Durchhaltevermögen habe, werde ich dieses Mal noch länger an der Sache dran bleiben.

Ritual zur Verabschiedung des alten Jahres

Ich liebe die Zeit rund um den Jahreswechsel, denn ich finde das ihr eine Art natürlicher Zauber inne wohnt. Wir können uns Zeit nehmen auf vergangenes zurück zu blicken, Bilanz zu ziehen, Dankbarkeit auszudrücken, verlorenes betrauern und gewonnenes feiern.
In den Vergangenheit habe ich schon einmal etwas über das dankbares loslassen geschrieben und ebenso über Möglichkeiten zur Intentionssetzung für das kommende Jahr.
Heute möchte ich euch ein Ritual zur Verabschiedung des alten Jahres zeigen.

Eine Freundin hat zur Wintersonnenwende ein wundervolles, einfaches und dennoch kraftvolles Knotenritual beschrieben. Vor dem Ritual solltest du das hinter dir liegende Jahr noch einmal Revue passieren lassen und dir überlegen, was dich belastet, blockiert oder geschmerzt hat. Denn all diese Dinge, kannst du im folgenden los- und hinter dir lassen.
Je nach räumlichen Gegebenheiten kannst du dieses Ritual draußen oder drinnen abhalten. Gestalte dir eine schöne Atmosphäre, vielleicht möchtest du ein paar Kerzen anzünden oder ein wenig Räucherwerk verbrennen. Das Feuer welches du im folgenden entzündest bildet deinen Altar. Du kannst die Feuerstelle entsprechend ausgestalten, zum Beispiel um das spätere Feuer herum Steine, Figuren, Bilder etc. auslegen. Wenn du soweit bist, setze oder stelle dich vor die Feuerstelle, atme einige Male tief ein und aus um zur Ruhe zu kommen.

Kleines Knotenritual:

Du benötigst eine Möglichkeit ein kleine Feuer zu entzünden, zum Beispiel in einer feuerfesten Schale oder einem Kamin. Außerdem einen schwarzen Faden.

Entzünde das Feuer und nehme dir einen langen schwarzen Faden. Knüpfe nun drei Knoten und spreche dabei:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis, ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich schmerzt, lasse ich zurück in der Nacht.

Knüpfen drei weitere Konten und sag:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich belastet, lasse ich zurück in der Nacht.

Nun knüpfe die letzten drei Knoten, wobei du sprichst:

Tod und Wiedergeburt, Licht und Finsternis ewig dreht sich das Rad.
Alles was mich blockiert, lasse ich zurück in der Nacht.

Wirf darauf hin den Faden mit insgesamt 9 Knoten ins Feuer um ihn zu verbrennen.

Die Formulierung der Sprüche ist variabel. Wenn du an bestimmte Dinge denkst welche du loslassen und dem Feuer übergeben möchtest, kannst du sie deinen Bedürfnissen nach umformulieren.

Nach dem Abschluss kannst du das Feuer noch eine Weile brennen lassen. Nimm dir nun Zeit dein Augenmerk auf all das Schöne, wunderbare, bereichernde und glückliche zu richten, dass dir im zurückliegenden Jahr begegnet ist. Lass die Bilder noch einmal vor deinem inneren Auge aufsteigen und spüre wie sich Dankbarkeit in deinem Herzen ausbreitet. Wenn du möchtest, sprich deinen Dank aus. Danke dem Universum, dem Leben, der Göttin oder wem auch immer für die Schönheit die dir in diesem Jahr zu Teil wurde. Wenn du möchtest, lass die Welle der Dankbarkeit von deinem Herzen aus durch deine Hände nach außen fließen und schenk sie Mutter Erde, indem du deine Handflächen auf den Boden legst oder lass sie hinaus strahlen in den Himmel indem du die Hände nach oben streckst.

Lege die Hände zum Abschluss vor deinem Herzen zusammen und lasse ein Lächeln über dein Gesicht strahlen.

Photocredits: Crystal Altar : Ritual : Fire

Geburt des Rising Women Tribe

Heute, passend zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres in welcher die große Göttin ihren Sohn gebiert und die dunkle Zeit endet, bringen meine Freundin und ich unser Kind ans Licht der Welt. Ab heute heißen wir euch herzlich willkommen auf der Seite des Rising Women Tribe.


Nachdem ich in letzter Zeit öfter angedeutet hatte, dass große Dinge passieren und ich mit einem Projekt beschäftigt bin, ist es heute soweit zu offenbaren worum es geht. Dieses Jahr – meinem Jahr der großen Veränderungen – war ich ganz mutig und habe mich nebenberuflich selbstständig gemacht. Gemeinsam mit meiner Freundin Ravena habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt und den Rising Women Tribe gegründet. Spätestens seit meiner Honour Your Womb Themenreihe wissen die meisten meiner Abonennten, dass mir der Themenkomplex Weiblichkeit und Frau sein sehr am Herzen liegt. Zukünftig könnt ihr bei uns nicht nur in regelmäßigen Abständen Blogbeiträge rund um diese Themen lesen, sondern auch ganz bald Red Tents, Seminare, Workshops und Retreats von uns besuchen.

Um mehr über den Rising Women Tribe und unsere Arbeit zu erfahren zu erfahren:

Design The Life You Love – mein Kalender 2017

In diesem Jahr nutze ich zu erst das Earth Pathways Diary als Kalender, welches ich bei einer Reise in Südengland erstanden hatte. Doch schon nach kurzer Zeit entdeckt ich das Bulletjournal für mich und gestaltete mir meinen Kalender für das Jahr 2016 selbst. Vor allem in den Monaten vor unserer Hochzeit betrieb ich mein neues Hobby recht exzessiv und hatte viel Freude in der Ausgestaltung meiner Monatsübersichten, To-Do & Ziele-Listen sowie Themen die kaum mehr etwas mit einem Kalender zu tun hatten.
Doch im Verlauf des Sommers flaute meine Lust langsam ab, ich hatte so viel zu tun, Reisen, mein neuer Job und die Planung eines großen Projekts nahmen mich voll in Anspruch. So schaffte ich es meistens gerade noch, eine Monatsübersicht auf zwei Seiten zu zeichnen damit ich irgendwo meine vielen Termine notieren konnte. Meine To-Do Listen führte ich wieder auf dem Handy, da ich keine Zeit mehr fürs künstlerisches auflisten hatte.


Für das kommende Jahr habe ich mir vor zwei Monaten den wunderschönen Kalender von Jo & Judy bestellt. Schon das Auspacken des grandiosen Kartons war eine helle Freude. Im Inneren erwartete mich mein neues Schmuckstück. Bei der Bestellung hatte ich die Wahl zwischen für mich eigentlich recht ungewöhnlichem altrosa oder klassischem dunkelblau. Perfekt für meine Bedürfnisse handelt es sich um einen Kalender und ein Workbook in einem.


Um gut organisiert zu sein finde ich hier Platz für all meine Termine und darüber hinaus für ToDos, Projekte, Kontakte, Finanzen und Notizen. Direkt zu Beginn des Buches erwartet mich eine optisch anspruchvoll gestaltete Seite mit 10 Schritten für mehr Produktivität sowie einer Möglichkeit, schriftlich meine schlechten Gewohnheiten festzuhalten, mit ihnen Schluss zu machen und gute Gewohnheiten zu etablieren.


Neben schön gestalteten Seiten mit positiven Affirmationen gibt es eine vierseitige Jahresübersicht, eine seperate zweiseitige Monatsübersicht mit reichlich Platz für Eintragungen, Notizen, Geburtstagdaten, Vermerken wen ich treffen möchte und was ich einkaufen will. Jeder Monat wird eingeleitet durch eine Seite mit tabellarischer Aufführung meiner Projekte und Details zu diesen sowie einer Seite zum Thema Finanzplanung. Darauf hin folgt eine Doppelseite zu jeder Woche mit zusätzlichem Platz für Eintragungen, Vermerken wie „Hours of Work“ und einer Projekt und To-Do Liste.

Im Anschluss an den Kalender gibt es Platz für Adressen, Firmenkontakte und extra Seiten für die Organisation von Meetings. Abgerundet wird das Ganze durch viele leere, linierte Seiten für eigene Notizen.

Eckdaten:
– A5 | 14,8 x 21,0 cm
– 80 g/m²
– 256 Seiten
– Fadenbindung
– altrosa
– Folienprägung rosé gold
– Januar 2017 – Dezember 2017

Für mich wird es das erste Jahr mit einem Jo & Judy Kalender/Workbook. Ich bin schon sehr gespannt wie ich in der Praxis damit zurecht kommen werde.

Von zu viel Stress & hohen Selbstansprüchen

blog1
Es gibt diese Zeit, da komme ich meinen eigenen Ansprüchen einfach nicht nach. Wie eine große dunkle Wolke hängen Erwartungen die ich an mich selbst habe über mir. Eine Art erdrückende Aura scheint von jener Wolke auszugehen, die nur zu gerne auf mein Gemüt schlägt. Während die Vorweihnachtszeit eigentlich besinnlich sein sollte, fühle ich mich gehetzt und gestresst. Dabei ist da gar keiner, der mir Druck macht. Nur diese Stimme in meinem Ohr, die mir vorpredigt was ich alles noch zu erledigen habe.
Da wäre das Streichen einer Zimmerwand im Wohnzimmer, passend zu unserem schönen, neuen, ganz und gar grünen Sofa. Angefangene Strickwerke vollenden, Xmas – Geschenke basteln und kaufen, Pakete zur Post bringen, Karten schreiben, Fotos entwickeln, Rechnungen begleichen, dass neue Jahr planen, mich um ein neue Projekt kümmern, auf eine gesunde Ernährung achten, ausreichend Schlaf bekommen, Freunde treffen, Verwandte besuchen, Katzen beschmusen, einige angefangene Bücher zu Ende lesen, Haushalt, kochen & Co nicht zu vergessen und bei alle dem ab und zu mal alle Fünfe gerade sein lassen und einfach nur rumgammeln.

Ganz oben auf meiner „to do“ Liste stehen ganze Hände voll Blog-Beiträgen, die ich gerne veröffentlichen würde. So viel zum Thema „glücklich sein“ will geschrieben werden, die Cornwall Reisetipps wollen ans Licht, ein Jahresabschluss gehört zur Tradition und von meinem tollen Kalender für 2017 wollte ich auch noch schwärmen.
Doch jedes Mal wenn ich es endlich schaffe, den PC überhaupt einmal an zu machen, sitze ich unter Zeitdruck und mit wenig Muse vor einem weißen Bildschirm und es will einfach nicht fließen. Keine Worte, nur ein blikender Strich auf weißem Hintergrund. Silben entstehen, Worte werden getippt, ich lösche jeden Satz, spätestens nach dem ersten Absatz. Momentan ist es nicht an der Zeit, es macht mich traurig, aber ich muss es mir von der Seele schreiben. Denn eigentlich ist es gar nicht tragisch, es gibt Phasen in denen sprudelt es aus mir heraus und Phasen, in denen bin ich still und konzentriere mich auf andere Dinge.
„Wenn du glücklich sein willst, lerne nein zu sagen“ – ich empfehle es so oft anderen und erinnere mich momentan selbst daran. Ich darf nicht nur nein zu anderen Menschen sagen, sondern auch zu mir selbst, zu meinen überhöhten Selbstansprüchen und meinem Perfektionismus. Ich darf mir sagen „nein danke, dafür habe ich momentan keine Zeit“.
„Nein heute nicht, morgen ist auch noch ein Tag“.

Den Menschen fällt es oft schwer nein zu sagen, wenn es darum geht anderen einen Gefallen auszuschlagen. Mir fällt es oft schwer, nein zu etwas zu sagen, was mir auf den ersten Blick Freude bereitet. Am Wochenende fragte mich eine gute Freundin nach einem Treffen diese Woche und ich habe nein gesagt. Ich hätte Zeit und ich würde mich sehr freuen sie zu sehen, aber auf den zweiten Blick ist damit ein weiterer meiner Feierabende verplant. Viel zu schnell besteht mein Tag nur aus Arbeit und Terminen, bin ich kaum zu Hause, der Haushalt bleibt liegen, Essen besteht aus Fast Food, To-Do Listen werden immer länger und es bleibt keine Zeit für Mich- Entspannung – Pausen – Besinnlichkeit – Meditation und Co. Ich liebe es Zeit mit meinen Freunden oder der Familie zu verbringen, aber wo bleibe ich, wenn Tag für Tag eine Verabredung die nächste jagd?!

Daher sende ich euch einen lieben Gruß und lasse euch wissen, solange es hier still ist, übe ich mich in Gelassenheit und Selbstliebe. :*



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