Sunday Sweets Spezial – Flitterwochen

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Gratitude unlocks the fullness of life. It turns what we have into enough, and more. It turns denial into acceptance, chaos to order, confusion to clarity. It can turn a meal into a feast, a house into a home, a stranger into a friend. -Melody Beattie

 

Während ist diese Zeilen tippe, sitze ich noch in Frankreich, genauer gesagt in der wunderschönen Bretagne, auf unserer Terrasse in der Sonne. Zu meiner linken unser verträumtes, kleines weißes Strandhaus mit den hellblauen Fensterläden, zu meiner rechten unser großer Garten und in meinem Rücken der wilde Atlantik mit seinem kristallklaren, türkisen Wasser und dem weißen Sandstrand in unserer Bucht. Das ganze Land scheint geprägt von maritimem Flair, Menhiren und großen Steingräbern die sich in der Landschaft so häufig finden wie Kirchen in Dörfern. Häusern aus Stein und blühende Hortensienbüsche bestimmen das Bild vieler Orte und der Himmel ist so klar und blau, dass ich mich ernsthaft frage was mit dem bei uns zu Hause nicht stimmt.

Ich schreibe heute – an einem Donnerstag – meine Sunday Sweets vor, weil ich gerade von solch tiefer, übersprudelnder Dankbarkeit erfüllt bin.

Hinter mir liegt eine traumhafte, einfach perfekte Hochzeit und so bereichernde, schöne Flitterwochen. Kurz nachdem wir hier in Frankreich angekommen sind, habe ich oft vergeblich nach diesem Gefühl der Dankbarkeit gesucht. Ich glaube, so kurz nach dem großen Tag, all dem Stress, der Aufregung und Anspannung, dem organisieren und feiern, dem Treffen von so vielen Freunden und Verwandten, blieb erst einmal eine Art Leere in mir zurück. Eine positive, entspannte Leere. Plötzlich war der große Tag vorbei, alles worauf man sich monatelang vorbereitet hat ist wunderbar verlaufen, die Anspannung fällt ab und wir sind ganz weit weg. Weit entfernt von den Menschen die wir lieben, der Hektik unseres Alltags, unserem zu Hause. Hier scheint die Zeit anders zu verlaufen, neue Eindrücke fließen auf uns ein. Es ist nicht ganz wie wir es erwartet hatten, statt Sommerhitze herrschen Durchschnittstemperaturen von 18Grad, ein frischer Wind weht meistens über das Land und lässt uns frösteln, dass einladend aussehende Wasser ist so bitterkalt, dass man es nur in einem Neoprenanzug auszuhalten scheint. Tagelang übe ich mich immer wieder in Achtsamkeit, versuche mich in Dankbarkeitsmeditationen und bemühe mich aufzulisten wofür ich gerade dankbar bin. Aber trotz das es uns so gut geht, wir jeden Tag genießen und ich es toll hier finde, Dankbarkeit will nicht in mir aufsteigen. Es ist, als wäre ich einfach auf eine merkwürdige, nicht unangenehme weise leer, blande, Teflonbeschichtet.

Doch vor einigen Tagen kam sie, rollte an wie eine riesige Meereswelle und schwappte über mir zusammen. Dankbarkeit, zu Tränen rührende, überwältigende, erfüllende Dankbarkeit.

Dankbarkeit für unsere Hochzeit, für das Wiedersehen all der lieben Menschen in unserem Leben, für unsere Zeit hier, die Ausflüge nach Morlaix, Roscoff, Carnac, Quimper, Rennes, Saint Marlo, zum Hügelgrab von Barnenez, auf die Insel Gavrinis mit ihrem beeindruckenden Cairn, den unzähligen Menhiren, Dolmen und Kraftplätzen wie Norte Dame de la Garde und dem Zauberwald Borceliande mit seinem Heiligtümern, Feenteichen, Wasserschlangen, Libellen und Schmetterlingen in dem das kleine Volk wachsam und trickreich ist.

Dankbar für unzählige Crêpes und Gallets, Grillabende, Fischgerichte, Amann, Chrossaints, Cidre, Chouchen, Rosé mit Pampelmusenlikör und salziges Karamel in jeder Form die in den letzten Tagen in meinem Magen und auf meinen Hüften gelandet sind.

Dankbar für jeden einzelnen Sonnenstrahl der auf meiner Haut landete und mich im außen wie im innen wärmt und erhellt hat, dafür das es kaum Regen gab und wir trotz aller Widrigkeiten zwei Mal schwimmen waren.

Dankbar für die wilde Landschaft, beeindruckende, atemberaubende Felsformationen, weiße Sandstrände, sich an Felsen brechende Wellen, Algen, wunderschöne kleine und große Tiere, ein Meer von Wildblumen, einsame Küsten und Buchten, Muscheln, Schnecken, Felder und exotische Blumen.

Dankbar für die Zweisamkeit, die romantischen Stunden, das Reden und lachen, die Entspannung und Vertrautheit, Filmabende, Spaziergänge und endlose Vorlesestunden mit meinem Mann.

Ganz besonders dankbar bin ich auch für das Schicksal, dessen Fäden sich zu einem spontanen Treffen mir Ar Gwarc’h und ihrer Familie webten mit denen wir 3 wunderschöne, erfüllende Tage verbrachten.

Dankbar für all die Heilung und Transformation <3

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Honour your Womb Teil 4 – Mondblut Routine und meine besten Rezepte gegen Schmerzen

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Woman in India by Julianne Reynolds

Eine ganze Weile war es still um meine Reihe „Honour your Womb„, denn meine Beiträge zu diesem Thema kommen vom Herzen und ich schreibe sie am liebsten dann, wenn ich in der richtigen Stimmung bin. Welche Zeit würde sich also besser eignen, als der rot leuchtende Junivollmond zu dem meine Blutung pünktlich eingesetzt hat.

Im letzten Beitrag ging es um die Heiligkeit der Menstruation und schon damals habe ich angekündigt, auch auf die unangenehmen und schmerzvollen Seiten dieser Zeit einzugehen. Daher möchte ich euch heute an meiner Mondblut Routine teilhaben lassen, von meiner Geschichte erzählen und euch von paar Tipps verraten, wie ich mit Schmerzen umgehe.

Während meiner Jugend hatte ich oft Schmerzen während meiner Menstruation, ich kann mich an Tage entsinnen, an denen ich mich vor Krämpfen auf dem Bett herum gekugelt habe und nicht wußte wohin mit mir. Doch außer eventuell einer Wärmflasche auf dem Bauch, kann ich mich an keine Gegenmaßnahme erinnern. Mit dem beginnenden Interesse an weiblichen Mysterien, dem Hexentum und der Göttinnenspiritualität, traf ich viele inspirierende Menschen die mein Leben sehr bereichert haben. Einer dieser Menschen, mein Reikimeister, drückte mir irgendwann das Buch Drachenzeit von Luisa Francia in die Hand und lobte es in höchsten Tönen (ja, ein Mann empfahl mir ein Buch über die Kraft der Menstruation).
Diese Lektüre änderte alles und verwandelte meine bis dato so ungeliebte Zeit des Unwohlseins und der Schmerzen in ein freudiges, kraftvolles Ereignis. Ich konnte es kaum glauben, doch durch meine veränderte Einstellung zu mir, meinem Körper und den Vorgängen während meiner Blutung begann ich langsam, Schmerz in Erfüllung zu transformieren. Es ging so weit, dass ich über viele Jahre hinweg kein bisschen Schmerz mehr empfand. Oftmals merkte ich nicht einmal mehr das ich meine Periode bekam. Völlig schmerzfrei war sie plötzlich da, blieb und verschwand wieder. Monat für Monat.
Ende des Jahres 2012, in enger Verbindung zu meiner Mutter und ihrem damaligen Krankheitsverlauf, kehrten die Schmerzen wieder zurück. Sie überfielen mich mit einer Wucht, die ich nie für möglich gehalten hätte. In einer dunklen, langen Dezembernacht rissen sie mich aus dem Schlaf und waren so übermächtig, dass ich kurz davor stand einen Notarzt zu rufen. Ich hielt es nur im Gehen einigermaßen aus. Sitzen und Liegen war mir unerträglich, fühlte es sich doch an als würde mich jemand innerlich zerreissen und gleichzeitig verbrennen. Eine große Dosis Schmerzmittel und eine Wärmflasche verschafften erst nach einer gefühlten Ewigkeit eine leichte Verbesserung.
Von diesem Tag an lernte ich mich, meinen Körper und meine Blutung noch einmal von neuem kennen. Ungeahnte Schmerzen, wehen- und krampfartig überfielen mich im Laufe der Jahre. Ich entwickelte eine regelrechte Angst vor dem Tag an dem meine Menstruation einsetzt. Wo würde ich sein? Was mache ich gerade? Wie wird es mir gehen? Schmerzmittel schienen wirkungslos, Wärme unerträglich, alle Körperpositionen unangenehm.
Mittlerweile ist meine Mondblutung wieder eine Zeit der Kraft für mich geworden. Mit einigen erprobten Rezepte und einem großen Anteil innerer Auseinandersetzung mit mir, meiner Weiblichkeit und meinem Mutterleib sind die Schmerzen weniger geworden, besser auszuhalten, nur kurz präsent und mittlerweile sogar fast verschwunden.

Meine ganz persönlichen Wunderwaffen sind die folgenden:

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Magnesium: Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff  der stabilisierend auf die Zellmembranen wirkt und die Erregbarkeit von Nervenzellen verringert. Dadurch werden Muskeln entspannt und Krämpfe gelöst. Unsere Gebärmutter ist ein muskulöses Organ und fast alle Frauen kennen die krampfartigen Schmerzen im Unterbauch die bei einer Menstruation vorkommen können. Ich genehmige mir 2-3 Tage vor dem Einsetzen meiner Periode ein Bad in Magnesium Flakes. Das Magnesiumchlorid Hexahydrat löst sich wunderbar im warmen Wasser auf und wird über die Haut resorbiert. Eine Extraportion Magnesium, besonders geeignet wenn du schlecht bzw. unzureichend auf die orale Magnesiumaufnahme reagierst.
In den Tagen der Menstruation trage ich direkt Magnesiumöl auf meinen Unterbauch auf. Außerdem schwöre ich auf die heiße Sieben – 10 Tabletten des Schüsslersalzes Magnesium phosohoricum D6 in heißem Wasser aufgelöst in ganz kleinen Schlückchen trinken. Wo Schmerzen sind, da fehlt es auch oft an Sauerstoff. Daher reibe ich meinen Unterbauch schon 3 Tage vor Einsatz meiner Mens Morgens und Abends mit ozonisiertem Olivenöl ein.

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Wärme: Wärmflaschen sind mir während meiner Blutung oft zu unangenehm und zu großflächig heiß. Eine praktische Erfindung sind die langanhaltenden Thermacare Auflagen bei Regelschmerzen. In Akutsituationen habe ich guten Erfahrungen mit Moxastäbchen gemacht. Bei der sogenannten Moxibustion werden Zigarrenähnliche Beifußbündel die man auch für riesige Räucherstäbchen halten könnte angezündet. Die Flamme auspusten und dann mit dem glühenden Ende vorsichtig mit einem angenehmen Abstand über den Unterbauch fahren. Dabei gut aufpassen das man sich nicht verbrennt! Die Stäbchen werden wirklich richtig heiß und es bildet sich natürlich mit der Zeit Asche die abfallen kann. Ich fahre mit dem Moxastab intuitiv verschiedene Bewegungen ab, male manchmal Symbole in die Luft über meinen Bauch, verweile an Stellen wo es gut tut etwas länger, ziehe über manche Stellen zügiger hinweg. Die Wärme ist sehr tiefgreifend und wirkt bei mir erstaunlich entspannend und langanhaltend nach. Nach der Behandlung bin ich schon oft eingeschlafen. Bitte achtet darauf das Stäbchen gut auszumachen. Wer Rauchmelder hat, sollte bedenken das die Stäbchen ordentlich qualmen.

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Ernähung: In den 70er Jahren stellte man erstmals fest, dass Frauen, die unter funktionellen Menstruationskrämpfen leiden, einen erhöhten Wert von Alpha-2-Prostaglandin im Blut aufweisen. Doch durch unsere Ernährung können wir einen positiven Einfluss auf Menstruationsbeschwerden nehmen. Durch unsere Ernährung können wir die Bildung von hilfreichen, sogenannten Serie-3 Prostaglandinen fördern, indem wir Alphla Linol- und Omega 3 Fettsäuren zu uns nehmen. Diese finden sich in hochwertigen Ölen wie Lein-, Oliven und Hanföl. Natürlich können auch magnesiumreiche Nahrungsmittel Linderung verschaffen. Mir hilft eine basenreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Zucker, Koffein und Alkohol versuche ich zu meiden, genau so wie Milchprodukte und Fleisch, da diese die Schmerzen steigern können. Vor einiger Zeit habe ich einen tolles Smoothie-Rezept gegen Mensbeschwerden gefunden. In dem Artikel ist genau aufgeführt, wieso ausgerechnet diese Zusammensetzung hilft. Für alle die Schwierigkeiten mit der englischen Sprachen haben, ist hier die übersetzte Zutatenliste:

1 Banane
1 Orange
1 Tasse gefrorene Erdbeeren
1/4 TL Fenchelsamen
1/4 TL Ingwerpulver
1/4 TL Zimt
1/4 TL Kurkuma
1/8 TL schwarzer feffer
1-2 Tassen Pflanzenmilch, Saft oder Wasser

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Um mich zu verwöhnen und mein Verlangen nach Süßspeisen zu besänftigen – immer wieder ein Thema zu meiner Blutzeit – gönne ich mir gerne einige Stücke hochwertiger Rohkostschokolade. Mein Favourit ist zur Zeit die vegane Conscious Chocolate in verschiedenen Sorten.

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Rituale: Ich liebe es meine Mondblutzeit zu zelebrieren. Im letzten Beitrag habe ich einige Anregungen für die Ausschmückung und Gestaltung dieser heiligen Zeit gegeben. Einer meiner Favouriten ist eine liebevolle Baucheinreibung mit dem wundervollen Mugwort-Dreamoil. Ich liebe den Duft dieses Beifußöls, es hinterläßt ein wohliges, wärmendes Gefühl und gibt mir Hülle.

Ich habe übrigens festgestellt, dass es mir das Tragen einer Menstruationstasse besser bekommt als die Verwendung von Tampons. Neben Tampons und Binden habe ich im Laufe der Jahre auch Stoffbinden und Mensschwämmchen ausprobiert.

Menstruationstassen: Für mich die beste Alternative zu Tampons. Ein Tampon saugt dein Blut auf, trocknet dabei leider auch schnell deine Scheidenflora aus, ist eine Brutstätte für infektiöse Keime und gibt – falls du keine Biobaumwolltampons nutzt – leider auch noch Pestizide, Chemikalien, Weichmacher, synthetische Farb- und Duftstoffe und allergieauslösende Verbindungen und Gifte an deinen Körper ab. Die Menstasse besteht aus Silikon, Latex oder Elastomer und hat eine trichterförmige, flexible Form. Sie wird vor dem Einführen in die Vagina gefaltet, im Körper geht sie dann auf und schließt bei richtigem Sitz dicht ab, so das nichts daneben geht. Bis zu 30ml kann solch eine Tasse auffangen. Dadurch kann man sie je nach Stärke der Blutung bis zu 12 Stunden lang im Körper belassen. Wie praktisch ist das denn?! Zum Wechseln zieht man die Tasse heraus und entleert sie direkt in die Toilette. Mit klarem Wasser ausgespült – auf Wunsch auch mit milder Seife abgewaschen – kann sie sofort wieder eingesetzt werden. Über 10.000 Binden & Tampons verwendet Frau im Laufe ihres Lebens. Eine Menstruationstasse hingegen hält viele Jahre lang.

Mensschwämmchen: Hier führst du statt eines Tampons oder einer Tasse einen kleinen angefeuchteten Naturschwamm in deine Vagina ein. Dort bleibt es dann je nach Stärke der Blutung einige Zeit und kann mit den Fingern wieder herausgeholt werden. Mit warmen Wasser ausgewaschen kann es sofort wieder eingeführt werden. Nach der Mestruation wird das Schwämmchen über Nacht in ein Glas mit Essigwasser gelegt und danach getrocknet und an einem trockenen, staubfreien Ort aufbewahrt. Ein Schwämmchen hält ca. 6 Zyklen lang und sollte nicht ausgekocht werden. Da Schwämme Lebewesen aus dem Meer sind, ist dies keine vegane Alternative!

Stoffbinden: Die ökologische Alternative zur Binde. Binden bergen ähnliche Probleme wie Tampons, sie sind meist voller ungesunder Zusatzstoffe und verursachen eine Menge Müll. Stoffbinden gibt es heute in allen Farben und Formen, mit und ohne Flügel, mit Knopf zum Verschluss für besseren Halt, für starke und für schwächere Tage. Es gibt sogar Slipeinlagen aus Stoff. Ich will mir auf jeden Fall noch Stoffbinden selbst nähen.

Meine Tipps und Methoden ersetzen keine Diagnose oder Behandlung bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Ich gebe in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form Heilungsversprechen ab. Die von mir favorisierten Methoden ersetzen keinen Arztbesuch. Auch wenn Schmerzen währnend der Menstruation weitverbreitet sind, solltest du bei Beschwerden im Zweifel immer einen Gynäkologen deines Vertrauens aufsuchen.

Buchvorstellung: Ein Fest im Grünen

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Kochbücher gehören zu einer meiner Leidenschaften. Mittlerweile gebe ich fast mehr Geld für Koch- als für andere Bücher aus (was auch am meistens etwas kostspieligen Preis liegen mag). Vor kurzem habe ich mich via Liebe auf den ersten Blick in das wunderschön illustrierte Buch „Ein Fest im Grünen – vegetarische Köstlichkeiten bund & gesund“ von Erin Gleeson verguckt.
Erin Gleeson ist Amerikanerin, aufgewachsen im Grünen, später Fotografin in New York. Aus ihrer Leidenschaft für Foodfotografie und dem Ausrichten von Dinnerpartys, entwickelte sie zuerst ihren Blog The Forrest Feast bevor sie einige Zeit später ihr erstes, gleichnamiges Kochbuch veröffentlichte. Inspiriert von den Wäldern Nordkaliforniens in denen sie mittlerweile lebt, gestaltet sie ihre Rezepte mit wunderschönen Fotos und setzt bezaubernde Aquarell-Akzente.

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Erin mag es gerne schnell, einfach und gut. All ihre Rezepte sind auf einer Doppelseite zusammengefasst, bestehend aus einem Foodfoto und einer Seite welche die Zubereitung beschreibt, sowie die Zutaten auflistet und diese auch fotografisch darstellt. In ihrem Buch finden sich die Kapitel Vorspeisen, Cocktails, Salate, Gemüsegerichte und Süßes.

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Mittlerweile habe ich vier Rezepte nach gekocht, sowie einige Salatdressings ausprobiert. Es gab bei uns „Knoblauchknoten“, „Ziehharmonika-Zucchini“, „gefüllte Salatblätter“ & „Spargeltarte“. Alles Rezepte waren sehr einfach und schnell in der Zubereitung, super lecker und – was ich nicht oft erlebe – sie sahen tatsächlich so aus wie auf den Fotos im Buch.

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Viele der Rezepte eignen sich hervorragend für Grillpartys, Cocktailabende, Picknicks oder Feste im Kreis von Freunden oder Kollegen. Aber auch als Haupt- und Nebenmahlzeiten im Alltag. Schön fand ich auch die Vielfalt der Gerichte, sowie ausgefallene und neue Ideen die mir bisher noch nicht begegnet sind. Auch wenn „Ein Fest im Grünen“ mit seinem 29,95€ einen stolzen Preis hat, gebe ich eine klare Kaufempfehlung. Es ist wirklich ein Schmuckstück, sowohl fürs Auge, als auch für den Gaumen.

 

 

Sunday Sweets

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Gratitude unlocks the fullness of life. It turns what we have into enough, and more. It turns denial into acceptance, chaos to order, confusion to clarity. It can turn a meal into a feast, a house into a home, a stranger into a friend. -Melody Beattie

Wuhhhhh, es ist ja schon wieder Sonntag. Da ich momentan irgendwie sträflich nachlässig mit meinem Sunday Sweets bin, wäre mir das doch fast schon wieder durch die Lappen gegangen… Also fix die Zeit genommen, um auf die vergangene Woche zurück zu blicken und festzuhalten, wofür ich dankbar bin:

  • Vergangenes WE hatten wir Besuch von Freunden und eine Menge Spaß zusammen. Unter anderem kam auch das Thema Snapchat zur Sprache. Seitdem hatte ich schon jede Menge Spaß mit den täglich wechselnden, lustigen Fotofiltern/Masken. Darüber hinaus nutze ich Snapchat nicht, ich mag nur die Spielerei mit den Optionen der App 🙂
  • Über Pfingsten hatte ich sehr ruhige Dienste auf der Arbeit.
  • Meine Freundin hat unser Kletter-Date abgesagt, was mir einen unverhofft freien Nachmittag geschenkt hat. Zeit für mich, dafür einmal bewusst nichts zu tun und das Leben zu genießen.
  • Nach fast einer Woche Pause wieder Sport gemacht.
  • Viele tolle und leckere neue Rezepte nach gekocht.
  • Weitere Kräutertinkturen angesetzt.
  • Es geschafft viele Termine für den kommenden Monaten zu vereinbaren.
  • Ein freier Tag ohne Termine, ganz für mich <3
  • Probestyling für die Hochzeit gehabt.
  • Eine Menge To-Dos von meinen Listen abhaken können.
  • Sogar zwei Blogeinträge in dieser Woche veröffentlicht zu haben.
  • Das mein neuen WordPress Theme besser arbeitet als das vorherige.
  • Für die wunderschöne Hochzeit auf der ich dieses WE zu Gast war. Wir hatten traumhaftes Wetter, ein glückliches Brautpaar und eine wundervolle Feier mit einer anschliessenden erholsamen Nacht vor Ort in einer der bezaubernden Suiten.

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Mein Bullet Journal

Da mich einige von euch auf den Inhalt meines Bulletjournals angesprochen haben, wollte ich euch heute mal einen kleinen Einblick gewähren. Ich führe das Journal erst seit ca. 1 1/2 Monaten. Es beinhaltet bisher kaum eigene Ideen für die Gestaltung, sondern hauptsächlich Inspirationen von anderen Journal-Kreativlingen. Bei Instagram und Co folge ich einigen tollen Frauen deren Fotos ich mir gerne abspeicher. Manche Gestaltungsideen übernehme ich eins zu eins, andere wandle ich leicht ab. Ihr könnt die folgenden Fotos durch anklicken etwas vergrößern.

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Mein Journal startet mit dem essentiellen Inhaltsverzeichnis, welches jedes Bulletjournal ausmacht. Dort werden die Inhalte eingetragen und mit der entsprechenden Seitenzahl versehen. So findet man alle Einträge und Kategorien schnell wieder. Momentan befinde ich mich ja quasi noch in der Versuchsphase, dabei sind mir schon ein paar Sachen aufgefallen, die ich bei meinen zukünftigen Journals anders machen werde. Zum Beispiel finde ich es mittlerweile schöner, das Journal schon von Anfang an in grobe Überkategorien einzuteilen.
Als nächstes findet sich eine eingeklebte Jahresübersicht und natürlich eine Legende. Eine der Ursprungsideen des Bullet Journals war es, To Do Listen zu vereinfachen und effizienter zu nutzen, um das eigene Zeitmanagment zu optimieren und zu verhindern unsere kostbare Zeit für überflüssiges zu verschwenden.

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Die Monatsübersichten gestalte ich sehr unterschiedlich. Ich achte darauf, jeden Monat in einem Stil zu bleiben. Manchmal packe ich zwei oder mehr Tage auf eine Seite, es gibt aber auch ganze Seiten für nur Einen. Mit den Symbolen aus der Legende schreibe ich meine To-Dos , außerdem gibt es ein kleines Wettersymbol und zwei bis drei Sätze in denen ich zusammenfasse, was ich am jeweiligen Tag erlebt habe.
Zwischendurch gestalte ich Seiten einfach nur mit Zitaten oder Bildern. Oder ich nutze ganze Abschnitte um Pläne, Rezepte, Übungen usw. schriftlich festzuhalten.

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Zu Beginn eines jeden Monats, schreibe ich mir eine Art Kalenderübersicht auf eine Seite. Neben das Datum schreibe ich den Tag, anfallende Termine und in einer Spalte meinen Dienst und den meines Freundes. Auf der gegenüberliegenden Seite erstelle ich eine To-Do Liste mit meinen Zielen und Vorhaben für den kompletten Monat. Auch hierzu nutze ich wieder die Legende für die ich mich entschieden habe. In Laufe des Monats kann ich immer wieder nachsehen, welche Aufgaben noch offen sind und entscheiden, ob sie wirklich Priorität haben oder ob ich sie noch aufschieben oder ganz streichen will.
Kommen wir zu einem meiner Lieblingstools – dem Habbit Tracker. In diese Tabelle schreibe ich sowohl Gewohnheiten die ich etablieren möchte, als auch Sachen über die ich einfach gerne einen Monatsüberblick haben will. Jeden Abend gehe ich die Liste durch und male das entsprechende Kästchen aus. Klassiker für den Habbit Tracker: Sport, gesund essen, meditieren, Yoga etc.
Mich motiviert der Habbit Tracker, denn er weckt in mir den Ehrgeiz am Ende des Tages möglichst viele Kästchen ausmalen zu können.
Auf dem letzten Bild seht ihr noch meine Level 10 Life Seiten. Hier wird grafisch dargestellt, wie zufrieden man in einzelnen Lebensbereichen ist. Auf der nächsten Seite werden dann die Ziele aufgelistet, die man in den entsprechenden Lebensbereichen hat und verfolgt um diese möglichst erfüllt zu leben.

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Wie ihr seht, habe ich im Mai und Juni jeweils eine etwas andere Monatsgestaltung gewählt als im April.

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Sehr praktisch finde ich auch das Festhalten meiner meal-plans. Einmal in der Woche versuche ich festzulegen, was ich in den kommenden Tagen kochen möchte. Die Tage an denen ich nicht kochen muss, weil wir irgendwo auswärts essen werden (Restaurants, Märkte, bei Freunden & Familie), markiere ich mir hier ebenfalls.
Mittig seht ihr eine Sammlung verschiedener Banner, welche für die Kalendergestaltung genutzt werden können und zum Schluss noch meine Übersicht für Arzttermine.

What’s in your bag? – daily bag

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Nachdem ich mich in den letzten Wochen immer wieder stark mit meinem aktuellen WordPress Theme herumgeärgert habe, entschied ich gestern kurzerhand dieses ersteinmal auf Eis zu legen und ein altbewährtes Theme – zumindest vorübergehend – zu reaktivieren. Momentan habe ich so viele Ideen für Blogbeiträge, aber die Hochzeitsvorbereitungen spannen mich dermaßen ein, dass ich kaum Zeit am Computer verbringe. Kürzlich habe ich mal wieder einige „What’s in your bag“ Beiträge in anderen Blogs verfolgt und gedacht, ich öffne auch mal wieder meine Handtasche für euch. Ich persönlich finde Handtaschen und deren Inhalt ja super interessant. Vor einigen Jahren habe ich gerne Freundinnen gefragt, ob ich mal ihre Handtaschen oder sogar Protmonnaies durchgucken dürfte. Einfach nur, um mich inspirieren zu lassen und stellenweise bezaubert davon von sein, was Frau (oder auch Mann) als so wichtig erachtet, es ständig mit sich zu führen.

Meine Handtaschen sind natürlich je nach Anlass unterschiedlich ausgestattet. Auf dem obrigen Fotos seht ihr die Grundausstattung meiner Tasche im Alltag. Nur mein Handy fehlt, da ich damit das Foto geschossen habe.
Von links nach rechts am unteren Bildrand angefangen:

Earth Pathways Diary – diesen Kalender für 2016 habe ich mir im September letzten Jahres in Glastonbury gekauft. Er beinhaltet Bilder, Fotos, Geschichten und Beiträge verschiedenster heidnischer Künstler und Autoren, welche versuchen die Liebe für ihr Land und die Schönheit dieses Planeten mit anderen Menschen auf diesem Wege zu teilen. Er beinhaltet die Sonnenauf- und untergangszeiten, sowie Mondphasen, Tierkreiszeichen und andere astrologische Informationen. Die heidnischen Erdfeste werden behandelt und aufgezeigt und es gibt jeweils „eine Woche pro Seite“, „ganze Monatsübersichten“ und freie Seiten für Notizen. Vor allem die Monatsübersicht ist mir bei Kalendern immer besonders wichtig.

Bullet Journal – im April habe ich mich mit dem Bullet Journal Virus infizieren lassen. Seitdem führe ich parallel zu meinem Kalender noch mein Bullet Journal. Ich nutze es aber vorwiegend, um to-do-Liste zu gestalten, wichtige Dinge festzuhalten und um jeden Tag 2-3 Sätze über das was ich erlebt habe, niederzuschreiben. Ich experimentiere mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten, Schriftarten und Schreibstilen. Ganz besonders den Habbit-Tracker mag ich. Am Anfang des Monats gestalte ich eine Liste mit Dingen die ich mir angewöhnen möchte, oder über die ich einfach einen Überblick haben will. Zum Beispiel beinhaltet mein Habbit Tracker unter anderem die Punkte „Keinen Zucker zu mir genommen“, „Sport gemacht“, „Meditiert“ und „mein Essen gesegnet“. Jeden Abend am Ende des Tages, male ich das zugehörige Kästchen aus, wenn ich es geschafft habe den Punkt einzuhalten.

Sticks and Stones Portmonnaie – ungefähr 2-3 Jahre hat die Suche nach einer neuen Geldbörse gedauert, bis ich Anfang des Jahres durch Zufall auf dieses schöne Stück der Amsterdamer Marke Sticks and Stones gestoßen bin. Lange Zeit hatte ich eher nach veganen Produkten Ausschau gehalten. Leider hatten diese bei mir die Angewohnheit, sich relativ zügig in ihre Bestandteile aufzulösen. Diese unvegane Variante ist aus Leder, außen schwarz und innen dunkelrot. Besonders gut gefällt mir seine Kompaktheit, obwohl es mit vielen Kartenfächern ausgestattet ist und sogar Platz für Fotos beinhaltet.

Handtasche – vegan, aus Kunstleder, gekauft habe ich sie glaube ich bei C&A. Mit drei Innen- und einer weiteren kleinen Außentasche bietet sie genug Platz für allerlei Krimskrams. Schön finde ich vor allem, dass es sowohl einen Schultergurt, als auch zwei Tragegriffe gibt.

Schlüsselbund – verschönert mit drei Anhängern die ich alle geschenkt bekommen habe. Ein magischer Talisman von der Wilden Wölfin, ein Simons Cat Anhänger den mir meine Trauzeugin mal geschenkt hat und der Haufen: Das Maskottchen meiner Glastonbury Gruppe.

Kulli – selbsterklärend. Einen Stift habe ich eigentlich immer dabei.

Catrice Beautifying Lip Smoother – ich bin kein großer Fan von Lippenstiften. Wenn ich etwas Farbe auftrage, dann meistens eher mit Produkten wie dieser Lipbalm aus der Tube. Eigentlich kaufe ich überwiegend Naturkosmetik, aber hier findet sich mal eine Ausnahme.

EOS Lippenpflege – meinen ersten EOS Lippenbalsam habe ich mir vorletztes Jahr in Dänemark gekauft. Damals kam man in Deutschland kaum an die kugeliegen Kulthits aus den USA. Meinen jetztigen EOS hat mir eine Freundin aus ihrem USA Urlaub mitgebracht. Aber mittlerweile bekommt ihr die schöne Lippenpflege zu relativ erschwinglichen Preisen (in Dänemark habe ich umgerachnegt ca. 15€ bezahlt…) sogar bei dm.

Sonnenbrille – nachdem ich 2 Jahre lang um eine Pilotenbrille rumgschlichen bin, weil ich sie bei anderen so toll, an mir selbst aber irgendwie fürchterlich fand, habe ich mir dieses Jahr einfach eine günstige gekauft. Primär trage ich sie sowieso nur beim Autofahren. In Kombination mit meiner Lederjacke durfte ich mir schon ein paar 80er Jahre Motoradpolizei Sprüche anhören 😉

Ipod + Kopfhörer – ohne Musik unterwegs sein geht gar nicht. Vor allem in Bus und Bahn ist mein Ipod unverzichtbar.

Haargummi – ein Notfallhaargummi finden sich immer irgendwo in irgendeiner meiner Taschen. Obwohl ich meine Haare die meiste Zeit sowieso nicht offen trage.

Brillenputztuch – benutze ich öfter zum Säubern meines Handydisplays als zum Putzen der Sonnenbrille. Dafür fliegt irgendwo noch so ein Mi

Dr. Bronner Hand-Hygienespray – ein Desinfektionsspray für unterwegs auf der Basis von Alkohol und Lavendelöl. Gibt es frisches Gefühl während Citytrips oder nach dem Aufsuchen von abstoßenden öffentlichen Toiletten ;). Ohne Chemie, dafür mit ganz viel schönem Duft.

 

Sunday Sweets

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„Acknowledging the good that you already have in your life is the foundation for all abundance.“ Eckhart Tolle

Huch, da ist mir doch tatsächlich der Sunday Sweets Eintrag am letzten Sonntag durchgegangen. Dafür gibt es heute auf den Rückblick auf die vergangenen zwei Wochen. Wiedereinmal gab es so viele wunderbare Momente für die ich dankbar bin <3

  • einen tollen Strauß Blumen geschenkt bekommen, einfach so.
  • sehr leckere vegane Pizza gegessen.
  • das erste Mal unsere zukünftigen Eheringe anprobiert.
  • mit der Bikini Series von Tone it Up angefangen und jeden Tag Sport gemacht. Hab es sogar mehrfach geschafft morgens vor dem Frühdienst schon Sport zu machen, was jedes Mal ein toller Start in den Tag gewesen ist.
  • eine Dr. Who Leggings geschenkt bekommen.
  • ich hab es geschafft meine Küche zu Ende zu entrümpeln und die Detoxinsideout16 Challenge abzuschliessen.
  • einen wundervollen Tag mit Romy und Felix in Köln verbracht und unter anderem super leckeren veganen Frozen Yoghurt von Yomaro gegessen. Es gab sogar free Toppings an diesem Tag!
  • Abends mit den beiden und einigen unserer Freunde auf dem Hexentanz mit großem Beltanefeuer gefeiert.
  • Wunderbares langes Frühstück zu viert.
  • Maifest bei Bombenwetter mit anschliessend spontanem Pärchenabend und Pizza.
  • den Duft der Kirschblüten genoßen, überhaupt duftet es überall so sehr nach Blüten <3 Ich liebe den Frühling!
  • nach langem Suchen endlich den perfekten Bikini gefunden.
  • viel Freude mit meinem Bullet Journal und einigen Büchern gehabt die ich zur Zeit lese.
  • das erste Sonnenbad des Jahres genoßen.
  • zum krönenden Abschluss der letzten zwei Wochen, hatte ich gestern meinen Junggesellinnenabschied und es war soooooo schön! Meine Mädels haben sich so viele Gedanken gemacht, wir haben einen perfekten Tag verbracht mit sonnigen Stunden in unserem Garten, toller Dekoration, einem kleinen Ritual und ganz viel Leckerein. Danach ging es auf die Piste, Cocktails trinken und bis tief in die Nacht die Seele aus dem Leib tanzen. Ich habe die besten Freunde der Welt <3

Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Detoxinsideout Rückblick

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Wow, es ist geschafft! In den vergangenen sechs Wochen haben wir uns dem Frühjahrsputz gewidmet, haben uns durch die Räume unser Wohnungen und Häuser gewühlt, entstaubt, geputzt, Freiraum geschaffen und uns von Altlasten befreit. Es war mir eine große Freude immer wieder von euch zu lesen, eure Fotos zu bestaunen und zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meiner großen Reinigungsaktion.

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Bei uns wurde nach und nach erst das Schlafzimmer, dann unser Wohnzimmer, Arbeitszimmer und die Küche entrümpelt.
Ergebnis: Vier große blaue Säcke gingen in die Altkleidersammlung, ein halber Sack soll noch verkauft werden. Bestimmt 10-14 Müllbeutel haben das Haus verlassen. Eine Kiste voll Bücher wurde gespendet, einige weitere an Freunde verschenkt. Im Schlafzimmer wurde umgeräumt und neue Regalbretter angebracht, im Wohnzimmer schwebende Bücherregale montiert und neue Poster gerahmt und aufgehangen. Die Küche wurde ein Stück plastikfreier, im Vorratsraum ist endlich wieder genug Platz um diesen zu betreten, viele Tees wurden aussortiert und großteils mit auf die Arbeit genommen. Wichtige Dokumente wurden gesichtet, das Aussortieren dafür genutzt die Steuererklärung fertig zu machen. Mein Schreibtisch ist jetzt erfrischend kahl, der Altar wurde umgestaltet und umdekoriert und ich habe das Bullet Journal für mich entdeckt.
Für den inside Detox habe ich wieder begonnen auf Zucker zu verzichten, jeden Morgen einen halben Liter heißes Wasser auf nüchternen Magen getrunken, gesund gekocht und mit Sport angefangen.

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Vor allem auf Instagram gab es viele Challenge-Impressionen von euch. Stowie86, Julie, Uta, Ana, Marit, Ar Gwarc’H und Mamimille waren sehr fleißig und haben sich ebenfalls durch ihr Heimchaos gekämpft. Vielen Dank für eure Unterstützung :*

Für mich ist der Frühjahrsputz noch nicht ganz abgeschlossen. Leider habe ich es nicht geschafft mir den Keller und Dachboden vorzunehmen. Definitiv etwas, dass ich noch  nachholen möchte. Auch das Auto will im Mai einmal ausgerümpelt und gesäubert werden und von der vielen Gartenarbeit die noch auf mich wartet mal ganz zu schweigen. Aber bis dahin erfreue ich mich an den Erfolgen die ich in den letzten 6 Wochen erzielt habe.

Photo: Soulmakes

Sunday Sweets

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Gratitude is not only the greatest of virtues, but the parent of all the others. -Marcus Tullius Cicero
Wow, war eure Woche auch so turbulent und vollgestopft wie die meine? Irgendwas scheint da grad mit denen Sternen zu sein, oder es war der Vollmond. Auf jeden Fall war ganz viel los und ist viel passiert – innen wie außen. Ich hab diese Woche erstmals mit der #detoxinsideout16 Challenge hinterher gehinkt. Wenn ich jedoch einen Blick auf meinen Kalender werfe, frage ich mich, was ich überhaupt gemacht habe in den Tagen, gefühlt müsste ich alle Zeit der Welt gehabt haben… Ich bin dankbar für:
  • einen Kletterausflug mit meiner Freundin und gute Gespräche
  • offene Worte und Bewegung auf emotionaler Ebene
  • Start des 100DayProject – in meinem Fall der Versuch 100 Tage lang eine bestimmte Qigong Sequenz zu praktizieren
  • ein Treffen mit der WildenWölfin in Dortmund, inkl. Besuch der Yogabude
  • zumindest ein Entrümplungstag in der Küche, weitere werden noch nachgeholt
  • das Bulletjournalfieber das mich erwischt hat
  • Unterstützung auf vielerlei Ebenen von meinem Freund
  • einen schönen Grillabend mit Freunden, inkl. Lagerfeuer und dem ersten Stockbrot seit Jahren
  • Bummel durch Fischers Lagerhaus
  • Gemütliche Stunden auf der Couch
  • Schmusestunden mit den Katzen
  • Intensive Gespräche
  • wirksame Mittel gegen Menskrämpfe – dazu bald mehr im nächsten Honour your Womb Beitrag
  • Warme Sonnenstrahlen auf meiner Haut
  • meine aufmunternden Freundinnen die immer für mich da sind
  • die Posterlieferungen (Dr. Who & Irland)
  • das ein Geburtstagsgeschenk pünktlich auf dem Zollamt gelandet ist
Wofür bist du heute dankbar? Genießt du die süßen Seiten des Lebens? Fühle dich eingeladen mit dieser Frage in den Tag zu gehen, deine eigene Liste zu schreiben, zu bloggen, bei facebook zu posten oder sie einfach nur für dich in deinem Herzen zu halten!

Detox inside-out 2016 – Küchenordnung

by Oracle Fox

Ohje, anstelle des regulären Montagsbeitrag bin ich diese Woche echt spät dran. Das Ostara Wochenende und einige Termine zu Wochenanfang führten dazu, dass ich erst heute Zeit finde um ein paar Zeilen für euch zu tippen. Nicht das jemand denkt, die Challenge wäre frühzeitig beendet! Bis zum 30. April geht es fleißig weiter, diese Woche befinden wir uns mit dem Frühjahrsputz in der Küche.
Ich habe schon unser Teeregal entrümpelt, widme mich später noch den Küchenschränken und die Vorratskammer hat es schon wieder sowas von nötig… Irgendwie sammelt sich da immer der ganze Kram von dem man nicht weiß wohin damit… Meine Tipps diese Woche für euch:

Leeren, putzen, sortieren
Auch hier gilt wie in allen Räumen: Erst einmal Fläche schaffen. Also Regale, Schubladen und Co ausräumen, auswischen und alles wieder einsortieren was noch gebraucht wird. Dabei können wir einige der folgenden Dinge beachten.

Nutzen abwägen
Küchen haben die Angewohnheit, Stauraum für ein Sammelsurium an Dingen zu werden. Nach einiger Zeit finden sich vielleicht fünf Schneebesen, zwei Kartoffelstampfer, sechs Pfannen und vier Suppenkellen. Benötige ich wirklich all diese Gegenstände noch? Reichen mir nicht ein oder zwei Exemplare?
Eine weitere Frage sollte lauten: Wie häufige benutze ich xy eigentlich? Dinge die wir vielleicht einmal im Jahr nutzen – zu Weihnachten, Silvester oder zum Geburtstag – können wir getrost verpackt im Keller oder auf dem Dachboden lagern.
Defekte und kaputte Küchenutensilien sollten aussortiert werden. Wirf einen Blick auf deine Arbeitsplatte. Tummeln sich dort auch Toaster, Mixer, Entsafter, Mikrowelle, Kaffee- Küchenmaschine und Co? Alles was nicht mindestens einmal im Monat genutzt wird, sollte besser im Schrank verstaut werden und bei Bedarf hervorgeholt werden.

System beim einräumen
Wenn du gelagerte Lebensmittelvorräte sortierst, achte auf Verfallsdaten. Je nach Verfallsdatum, schätze ein ob die Produkte noch gefahrlos essbar sind oder ob eine Vergiftungsgefahr von ihnen ausgeht. Was zeitnah gegessen werden muss, solltest du vorne einräumen, länger haltbare Vorräte weiter hinten.
Im Kühlschrank helfen Aufbewahrungsboxen für Aufschnitt ein bisschen mehr Ordnung zu halten.
Geschirr und Besteck sollte immer nahe der Spüle aufbewahrt werden, damit es nach Benutzung schnell gereinigt werden kann. Die Aufbewahrung im Esszimmer erscheint vielleicht praktisch, kann jedoch dazu verführen dreckiges Geschirr erst später zu reinigen oder sogar irgendwo zwischenlagern. Spülmaschinen sollten natürlich immer sofort eingeräumt werden, ohne das sich ein Stapel an schmutzigen Utensilien darauf abgestellt stapelt.
Kochutensilien bewahrt man am besten in Nähe des Herdes auf, ebenso wie Gewürze und alles was man zum kochen benötigt. Töpfe und Pfannen die wir sehr häufig nutzen nach vorne räumen. Wichtig ist auch Messer sicher aufzubewahren, in Messerblocks, an Magnetschienen oder anderweitig.
Bei einigen sammelt sich gerne Papierkram in der Küche, sammle diesen an einem Ort. Zum Beispiel in einem Korb oder an einer Pinwand. Eine Tafel kann helfen Notizen für Einkäufe & Co festzuhalten.

Bei meinen – diese Woche leider nur kurzen- Recherchen habe ich noch einige Tipps zum kochen auf kleinem Raum gefunden, Ideen wie man kleine Küchen größer wirken lasse kann und für Küchendekoration zum verschönern.

Zum Abschluss noch ein Rezept für DIY-Spülmittel:
25g Olivenseife
1 1/2 TL Natron600ml kochendes Wasser
25 Tropfen ätherisches Öl

Die Olivenseife rapseln, anschliessend die Raspeln mit dem heißen Wasser übergießen, Natron und ätherisches Öl zugeben und rühren bis sich alles aufgelöst hat. In einen Seifenspender füllen – fertig!
Wahlweise kannst du die Olivenseife auch durch 85ml Flüssigseife auf 500ml Wasser ersetzen und 1 TL Natron dazu geben.

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